Fahrradvase, die Idee ( Anno 2004 )

Am Hals eine Kette, auf dem Tisch Blumen. - Ob sich die noch junge Kreation 'Fahrradvase' soweit etablieren wird, wie anderes in unserem Leben, ist ein Thema für sich und eigentlich bloß Geschmachssache.

 Was aber hinter einem Produkt steckt, wenn es ersteinmal schwimmt, klebt, glitzert, oder einfach passt, das wird normalerweise kaum wahrgenommen, weil es ja genau so, wie es ist, auch sein soll. Es ist gut so, und das langt.

 Die Entstehunggeschichte der Fahrradvase ist eine kurze. Weil sie auch eine kleine, schöne Erfahrung festhält, sei sie im folgenden beschrieben.

 Was herunterfällt ist oft kaputt. Das gilt besonders in Töpfereien, und so ist man beim Arbeiten hier besonders sorgsam. Der Fokus liegt im Handwerk jedoch nicht im Kreativen oder sonderlich Schöpferischen, darum wäre die Urmutter aller Fahrradvasen auch normalerweise nicht zu dem geworden, was sie heute ist. Sie war - frisch an der Töpferscheibe als kleine Kugelvase gedreht, vom Brett gefallen und stark an ihrer Aufschlagseite beschädigt, die Kugelform unansehnlich abgeflacht -eigentlich Ausschuß. Doch genau diese Eigenart war ihre Chanche. Der Verursacher hob sie auf und erkannte das Potential im vermeintlich Fehlerhaften. Nicht stehfähig schmiegte sie sich mit ihrer flachen Seite optimal an ebene Flächen, vorerst eine Wand. Die Art der Anbringung war schließlich der vernebelte Pfad zum Fahrradlenker.

 Neben all dem Schönen, was ein Arbeiten mit Naturmaterialien mit sich bringt und fordert, neben dem unmittelbaren Umsetzten vom Gedanken zum Gegenstand oder einem Gefühl zur Form, bieten sie eine Verschmelzung menschlicher Antriebskräfte, die allgemein streng in Handwerk, Kunst und Erfindung zerlegt werden. Der Fahrradvase ist das egal.

 

 




WöckworX, Töpferei  & Die Fahrradvase

Am Markt 8

29456 Hitzacker / Elbe

Tel: 05862 - 94 39  667

Nachrichten an:  info@fahrradvase.de

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Handgemacht im Wendland